Pädagogik

  • Der Hort ist ein familienergänzendes Bildungs- und Erziehungsangebot. Die Mitarbeiter der Einrichtung erfüllen ihre Arbeit im Bewusstsein eines christlichen Menschenbildes, welches Grundlage für den partnerschaftlichen Umgang mit Kindern und Eltern ist.

    Wir wollen einen Lebens- und Erfahrungsraum aufbauen, der es allen Beteiligten, Kindern – Eltern – Mitarbeitern – ermöglicht, sich selbst und das gesamte Umfeld als Ganzes, sinnvoll zu erfahren.

  • Wir sehen uns als Wegbegleiter, wollen Hilfestellung, Unterstützung und Anregungen geben, Grundlage schaffen für das gesamte spätere Leben.

    Der Hort gibt Raum für Entspannung, Spiel, Schularbeitshilfe, Anregung für schöpferische Tätigkeiten sowie Freizeitgestaltung außerhalb des Hauses.


Ziele unserer Arbeit

  • Basis für unsere Arbeit ist, die Kinder dort abzuholen, wo sie in ihrer Entwicklung stehen. Wir fördern und fordern ihre Fähigkeiten heraus. Dabei berücksichtigen wir ihre Persönlichkeit, denn jedes Kind ist ein Individuum.

    Wir halten die Kinder zur Selbständigkeit an, regen sie an selbst Lösungswege für Probleme zu finden. Dies geschieht durch Gespräche und bewusstes Vorleben. Die Kinder übernehmen Verantwortung für die Spielgeräte, die sie aus dem Hort nutzen. Oder nach Montessori: „Hilf mir, es selbst zu tun!“

  • Wir sehen uns als Anwälte der Kinder, als erfahrene Begleiter, als Vorbilder und als Ansprechpartner. Wir nehmen das Kind nicht in Empfang, wie einen Gegenstand, sondern wir begegnen ihm und gehen ein Stück des Weges gemeinsam, mit der Absicht dieses Wegstück für uns alle interessant und lehrreich zu gestalten.

    Die Ziele die wir uns gesetzt haben, sind z. B. das Selbstbewusstsein und die Selbständigkeit zu stärken und zu fördern sowie die soziale Kompetenz und Gruppenfähigkeit weiterzuentwickeln.

  • Die Integrationskinder werden nach dem Prinzip der Inklusion im Tagesablauf betreut. Im Rahmen unserer Arbeit bedeutet das für uns: „Es ist normal, verschieden zu sein“. Unser Ansatz ist, dass alle Kinder gleichberechtigt ihren Tagesablauf miteinander teilen, so dass kein Unterschied zwischen den Kindern (z. B. in der Schulform, Entwicklung, Fähigkeiten oder sozialen Hintergrund) diesem Grundsatz entgegensteht. Jedes Kind ist einzigartig und wird von allen Mitarbeitern unserer Einrichtung entsprechend betreut und gefördert.


Die Art wie wir Angebote machen

  • Wir arbeiten nach dem Situationsansatz. Es ist uns wichtig, die Kinder selbst entscheiden zu lassen, was sie in ihrer Freizeit machen wollen. Unsere Angebote sind selten bindend für alle. Wenn wir z.B. eine Bastelaktion anbieten wollen, dann fangen wir Erzieher an zu basteln und versuchen damit, das Interesse der Kinder zu wecken. Die Kinder, die sich für das Angebot interessieren, dürfen auch gleich mitmachen. Wer allerdings nicht daran interessiert ist, wird nicht gezwungen.

  • Etwas anderes sind natürlich große Aktivitäten wie z. B. Fasching. Zu solchen Events basteln und wirken die Kinder mit. Wir entscheiden also zwischen produktorientierten und handlungsorientierten Aktivitäten. Wobei erstere auf freiwilliger Basis geschehen und letztere bindend sind, da sie wichtig sind, um die Gruppendynamik positiv zu fördern. Durch das Schaffen eines gemeinsamen Ziels wachsen Gruppenzusammenhalt und die Identifikation mit der Gruppe.

    Weiterhin bieten wir unterschiedliche AG´s an.

  • Die Kinder sollen zur Eigenständigkeit angehalten werden, dazu gehört Eigenverantwortung für sich selbst zu entwickeln. Das bedeutet konkret, seine Hausaufgaben selbst zu wissen und soweit wie möglich zu erledigen. Straßenschuhe, Hausschuhe, Schultasche und Garderobe selbst einzuräumen und in Ordnung zu halten. Dies geschieht natürlich erst nach Anleitung. Durch die unterschiedlichen Dienste werden die Kinder zu mehr Verantwortlichkeit gegenüber ihren Gruppenmitgliedern und ihrer Räume herangeführt.


Zusammenarbeit mit den Eltern

Die St. Alfons Schule ist eine katholische Privatschule und so ist der Hort ebenfalls eine konfessionelle Einrichtung. Die Erziehung im christlichen Glauben hat daher einen hohen Stellenwert für uns.

  • Dennoch ist eine Aufnahme ihres Kindes nicht konfessionsabhängig. Jedes Kind ist eine eigenständige Person, der es ermöglicht wird, sich in das Gruppengeschehen einzubringen. Der Hort bietet den Kindern Raum, sich neben dem Elternhaus und der Schule selbständig zu entwickeln. Wir sehen unsere Arbeit als eine Unterstützung zur Familie.

  • Probleme und Schwierigkeiten werden gemeinsam mit den Eltern erörtert und gelöst. Elternabende sind in regelmäßigen Abständen eine Bereicherung unserer Arbeit. Ein guter Kontakt schafft gute Voraussetzungen in Beziehungen und Verständnis füreinander. Dadurch bildet sich eine Vielfalt an Meinungen als gute Diskussionsgrundlage.Die regelmäßige Teilnahme an den Elternabenden sollte für die Eltern selbstverständlich sein.